Warum dieser auffällig gefärbte aber nur 10 mm lange Scheinbock den zusätzlichen Namen Blaugrüner Schenkelkäfer erhalten hat, wird bei der Betrachtung dieses Männchens sofort klar. Die Weibchen haben übrigens kein ›Muskelpaket‹ an den Schenkeln. Da die sehr langen Fühler ähnlich wie bei den Bockkäfern aussehen, aber keine Verwandschaft vorliegt, spricht man von Scheinbockkäfern. Die Käfer sind tagaktiv und suchen herumfliegend nach Pollen und Nektar – wie hier am Oxford-Storchschnabel. Die Larven leben in abgestorbenen Kräuern oder morschem Holz. Die Käfer überwintern in ihrer Puppenwiege und schlüpfen erst, wenn es wärmer wird.