Der mit nur 13-16 mm Flügelspannweite kleine Falter ist der einzige mitteleuropäische Vertreter der Geistchen, die durch ihre Federstrahlen charakterisiert werden. Sie kommen überall dort vor, wo das Geißblatt (Lonicera) als unbedingte Futterpflanze für die Raupen zur Verfügung steht. Unser Geistchen ruhte hinter der Terrassentürklappe im Dunklen – in direkter Nachbarschaft unseres Geißblatts an der Terrasse. Die Falter sind nachtaktiv und fliegen auch Lichtquellen an. Die im Spätsommer/Herbst schlüpfenden Falter überwintern und beginnen frühzeitig im Frühjahr mit der Paarung. Für die Eiablage werden die Knospen des Geißblatt benötigt. Dort entwickeln sich die Raupen bis zur neuen Faltergeneration ab Spätsommer.