Das hier bei der Suche nach einem Nistplatz an unserer hölzernen Verandatür entdeckte Weibchen der Gehörnten Mauerbiene sammelt den Pollen zur Ernährung ihres Nachwuchses mit einer Bauchbürste – wie wie an ihrem gelbgefärbten Bauch leicht zu sehen ist. Sie nutzt eine Vielzahl von Pflanzen als Pollenquelle und ist von daher sehr anpassungsfähig und weit verbreitet, im Süden (zurzeit noch) häufiger als im Norden. Sie nehmen auch Nisthilfen gerne an und nisten dann auch problemlos – obwohl Solitärbiene – mit vielen Artgenossinnen gemeinsam. Parasitiert wird sie von einer speziellen Taufliege, die deshalb auch den Beinamen Mauerbienen-Taufliege erhalten hat. Sie legt ihre Eier in die bereits teilweise belegten aber noch nicht verschlossenen Niströhren, ihre Larven ernähren sich dann von dem Vorrat für die Bienenlarven.