Der kleine Falter mit nur rund 20-30 mm Flügelspannweite ist als Kulturfolger in Gärten relativ häufig zu sehen, weshalb er auch Garten-Bläuling genannt wird. Seine Raupen sind bezüglich der Futterpflanzen nicht sehr wählerisch, so werden alle möglichen Gartensträucher und Obstbäume angenommen (eben nicht nur der Faulbaum), sogar Klee. Die Verpuppung findet dann in der Bodenstreu statt. Dort überwintert die Puppe, bevor dann im April die erste Generation der Falter schlüpft. Unser Falter hatte die Flügel meist nur kurzzeitig geöffnet, sodass mir ein Foto vom intensivem Blau der Flügeloberseite leider nicht gelang.