Mit zu den schönsten bei uns vorkommenden Exemplaren aus der Familie der Blatthornkäfer gehören die metallisch-grünen Rosenkäfer. Hier haben wir es mit einem Kupfer-Rosenkäfer zu tun. Er wird auch Variabler Rosenkäfer genannt, da er in neun Unterarten in Europa vorkommt, in Deutschland ist es überwiegend die Unterart metallica. Die Larven (Engerlinge) bevorzugen vermodernde Holzabfälle und leben auch in Ameisennestern. Das Larvenstadium dauert in der Regel zwei Jahre. Die im Spätsommer schlüpfenden Käfer überwintern und gehen dann auf Partnersuche. Sie laben sich an Pollen – hier an einer Eberesche – und später im Jahr gerne auch an reifen Früchten. Im Obstanbaugebieten sollen Rosenkäfer auch größere Schäden anrichten können, da sie offenbar generell Rosengewächse – auch die Eberesche ist ja ein Rosengewächs (Rosacea).